No a la Mina in Salamanca!

Team DNTC, 01. Nov. 2020

The Spanish trade union UGT is being hired by the Austarlian company Berkeley to push ahead with its destructive mining project in the Salamanca region. Here is the position of the farmers' unions:

Salamanca 23 October 2020

Joint reaction of the Spanish farmers' unions in defence of livestock farming in the province of Salamanca

the attack by the UGT - FICA trade union in defence of the Berkeley Minera group's uranium mine in the province of Salamanca, in which it promised "quality jobs" and "industrial development" by opening the Berkeley uranium mine

the livestock farmers affected by this project declare the following:

  1. Our firm opposition to the mining project, which would lead to the destruction of our jobs and the disappearance of our livestock farms

We oppose the attack by UGT-FICA, which is defending the biased, speculative and personal interests of a company that is threatening the continuity of our way of life.

  1. One cannot speak of quality jobs when they are associated with pollution and damage to workers' health, nor of industrial development when, in order to create fewer new jobs, other existing ones are destroyed. The local livestock industry receives income and wealth in the province while the Berkeley multinational sells false economic realities and transfers its profits out of the country. We are fighting for Salamanca's companies, which are based in Campo Charro, and not for the fairy tales and promises of companies based in London or Australia, who just want to plunder our natural, ecological and human heritage without having a minimum interest in our land and future generations.

  2. We condemn the lack of UGT-FICA criteria for assessing the impact that the opening of the uranium mine would have on jobs in our province and on the present and future of the livestock sector in the province of Salamanca. We are cattle breeders who defend a model of livestock farming based on small and medium sized enterprises, which is not speculative but creates jobs for our families and wealth for our territory.

  3. We condemn the fact that the UGT-FICA trade union does not take into account the importance of agriculture and livestock farming in our province, which is essential to ensure the viability of the food chain. As livestock farmers, we invite UGT-FICA to find out about the high quality standards that the EU requires of us to produce and market our meat and other products. This is not compatible with a mining project that would have serious consequences for our livestock and our environment, and not with consumer safety.

  4. as livestock farmers, we are proud of the value and identity that our meat has acquired on the national and international market. A mining project of this kind would, at a stroke, destroy the prestige that we have earned over many years of hard work and that still represents a mark of quality of our province.

  5. In its statements, UGT-FICA despises the way our villages live and work, and especially the health of the people living in the areas affected by this project. At a time when we are fighting against the Covid 19 pandemic, we feel happy to be able to live and work in our rural environment, although we still have to fight against numerous shortcomings in health, infrastructure, technology, etc.

  6. We call on UGT-FICA to rethink the overall picture they have of us cattle farmers.

WE ARE WORKERS who see our farms and our future and that of future generations threatened. We will always fight against this threat. We are linked to the "depopulated" Spain, we feel obliged to it and we do not want to leave it.

We call on UGT-FICA to revoke their declaration because it goes against the legitimate interests of agricultural workers, farmers and cattle breeders.

We reaffirm our opposition to the Berkeley Uranium Mine and all similar mining projects in the province and confirm our attachment to Campo Charro

Signed by

Grupo de Ganaderos No a la Mina ASAJA Salamanca / COAG Salamanca Unión de Campesinos Castilla y León - UCCL UPA Salamanca / AbaDuero

Die spanische Gewerkschaft UGT lässt sich von der Austarlischen Firma Berkeley einspannen um dessen zerstörerisches Minenproject in der Region Salamanca vorannzutreiben. Hier die Stellungnahme der Bauernverbände:

Salamanca 23. Oktober 2020

Gemeinsame Reaktion der spanischen Bauernverbände zur Verteidigung der Viehzucht in der Provinz Salamanca

auf den Angriff der Gewerkschaft UGT - FICA zur Verteidigung der Uranmine der Gruppe Berkeley Minera in der Provinz Salamanca, in der sie „hochwertige Arbeitsplätze“ und „industrielle Entwicklung“, durch die Inbetriebnahme der Uranmine der Firma Berkeley verspricht

erklären die von dem betroffenen Viehzüchter folgendes

  1. Unsere entschiedene Ablehnung des Minenprojektes, das zur Zerstörung unserer Arbeitsplätze und dem Verschwinden unserer Viehzuchtbetriebe führen würde.

Wir wehren uns gegen den Angriff von UGT-FICA, die damit parteiische,spekulative und persönliche Interessen eines Unternehmens verteidigt, dass den Fortbestand unserer bisherigen Lebensweise gefährdet.

  1. Man kann weder von hochwertigen Arbeitsplätzen sprechen, wenn diese mit Umweltverschmutzung und Gesundheitsschäden für die Arbeitnehmer verbunden sind, noch von einer industriellen Entwicklung wenn zur Schaffung weniger neuer Arbeitsplätze andere, bereits bestehende, zerstört werden. Die ansässige Viehwirtschaft erhält Einnahmen und Wohlstand in der Provinz während der multinationale Konzern Berkeley falsche wirtschaftliche Realitäten verkauft und seine Gewinne ausser Landes transferiert. Wir kämpfen für die Unternehmen von Salamanca, die im Campo Charro beheimatet sind und nicht für die Märchen und Versprechungen von Unternehmen mit Sitz in London oder Australien, die nur unser natürliches, ökologisches und menschliches Erbe ausplündern wollen, ohne ein Mindestmass an Interesse an unserem Land und den kommenden Generationen zu haben.

  2. Wir verurteilen das Fehlen von Kriterien der UGT-FICA, wenn es darum geht die Folgen zu bewerten, die die Eröffnung der Uranmine für die Arbeitsplätze in unserer Provinz hätte und für die Gegenwart und Zukunft der Viehwirtschaft in der Provinz Salamanca. Wir sind Viehzüchter, die ein Modell der Viehzucht verteidigen das auf kleinen und mittleren Betrieben basiert aber keine spekulative Zwecke verfolgt sondern Arbeitsplätze für unsere Familien und Reichtum für unser Territorium schafft.

  3. Wir verurteilen, dass die Gewerkschaft UGT-FICA die Bedeutung der Landwirtschaft und Viehzucht unserer Provinz nicht berücksichtigt, die für die Gewährleistung der Lebensfähigkeit der Nahrungsmittelkette von entscheidender Bedeutung ist. Als Viehzüchter laden wir die UGT-FICA ein, sich über die hohen Qualitätsstandards zu informieren, die die EU von uns verlangt, um unsere Fleisch und andere Produkte zu produzieren und zu vermarkten. Dies ist mit einem Bergbauprojekt, das schwerwiegende Folgen für unser Vieh und unsere Umwelt hätte, nicht zu vereinbaren und nicht mit der Sicherheit für die Verbraucher.

  4. Als Viehzüchter sind wir stolz auf den Wert und die Identität, die unser Fleisch auf dem nationalen und internationalen Markt errungen hat. Ein Minenprojekt dieser Art würde mit einem Schlag das Ansehen zerstören, das wir in vielen Jahren mit großer Anstrengung errungen haben und das nach wie vor ein Gütezeichen unserer Provinz darstellt.

  5. Die UGT-FICA verachtet in ihren Erklärungen die Lebens- und Arbeitsweise unserer Dörfer, vor allem die Gesundheit der Menschen, die in den von diesem Projekt betroffenen Gebieten leben. In einer Zeit, in der wir gegen die Covid 19 Pandemie kämpfen fühlen wir uns glücklich in unserer ländlichen Umgebung leben und arbeiten zu können, obwohl wir weiterhin gegen zahlreiche Mängel in den Bereichen Gesundheit, Infrastruktur, Technologie etc. kämpfen müssen.

  6. Wir fordern UGT-FICA auf, das Gesamtbild das sie von uns Viehzüchtern haben, zu überdenken.

WIR SIND ARBEITER, die unsere Betriebe und unsere Zukunft und die der nachfolgenden Generationen bedroht sehen. Gegen diese Bedrohung werden wir immer kämpfen. Wir sind mit dem „entvölkerten“ Spanien verbunden, wir fühlen uns ihm verpflichtet und wollen es nicht verlassen.

__Wir fordern UGT-FICA auf, ihre Erklärung zu widerrufen, weil sie gegen die legitimen Interessen der Landarbeiter, Bauern und Viehzüchter verstoßen.

Wir bekräftigen unsere Ablehnung der Berkeley Uranmine sowie aller ähnlichen Minenprojekte in der Provinz und bestätigen unsere Verbundenheit mit dem Campo Charro.

Unterzeichnet von

Grupo de Ganaderos No a la Mina ASAJA Salamanca / COAG Salamanca Unión de Campesinos Castilla y León – UCCL UPA Salamanca / AbaDuero

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